Es gibt verschiedene Betriebsmodi von Verschlüsselungsverfahren wie DES. Ein paar seien hier aufgezählt.
Beim Electronic Code Book entspricht jeder gleiche Klartextblock dem gleichen Chiffretextblock. Das macht es Angreifern einfacher, die Verschlüsselung zu knacken oder gefälschte Blöcke einzuschleusen. Übertragungsfehler wirken sich nur auf andere Blöcke aus, wenn die Anzahl der Bits nicht stimmt.
Beim Cipher Block Chaining wird jeder zu verschlüsselnde Nachrichtenblock mit dem zuvor verschlüsselte Chiffretext XOR verknüpft. Der erste Block wird mit dem Initialisierungsvektor (IV) verknüpft. So werden gleiche Klartextblöcke zu unterschiedlichen Chiffretextblöcken. Übertragungsfehler eines Blocks wirken sich auch auf den nächsten Block aus.
Beim OFB wird eine Zufallsfolge berechnet. Dazu wird ein Initialisierungsvektor immer wieder mit sich selbst verschlüsselt um eine (unendliche) Folge zu bekommen, die mit dem Klartext per XOR verknüpft wird. So ist die Übertragung unabhängig von der Blockgröße, es können also auch kleinere Datenmengen übertragen werden.
Dieses Verfahren entspricht einer Stromchiffre wie bei RC4. Einzelne Fehler in der Übertragung wirken sich nur auf die entsprechenden Bits im Nachrichtext aus.
Der Cipher feedback Mode ist dem OFB ähnlich, nur das die Chiffre zur Berechnung der Zufallsfolge verwendet wird.